Reisebericht: Eine Reise zurück in die Zukunft
von Armin Hey


Eine Reise in’s Shangrila

Es ist nicht einfach nur eine Fernreise nach Asien, in einem anderen Kulturbereich und in andere Lebensformen.

Eine Reise nach West Papua, der westlichen, indonesischen Seite Neu Guineas ist wie eine Reise auf einen anderen Planeten!

Eine Reise zum letzten und einzigen Platz dieser Erde an dem eine mehr als 20 000 Jahre alte Kultur bis zum heutigen Tag nahezu unverändert erhalten blieb und gelebt wird!

Mit meinem amerikanischen Freund und Begleiter Kelly Woolford, der in Bali lebt und von dort aus selbst Trekking-Touren nach West Papua organisiert, unternehme ich nun meine dritte Reise in’s Land der „Kraushaarigen“, der eigentlichen Bedeutung des Wortes Papua.

Schon die Anreise von Bali nach Jayapura, der im Norden an der Grenze zu Papua Neu Guinea gelegenen Provinzhauptstadt West PapuaS nimmt einen vollen Tag und eine Nacht in Anspruch. Beim morgendlichen Anflug auf Jayapura, über paradiesischen Atollen und unberührtem Regenwald mit dunkelbraunen vom Hochgebirge kommenden Flüssen überkommt einen das Gefühl, es erwartet uns etwas ganz besonderes, ganz anderes!

Anders schon das feuchtheiße Klima und die herzliche Begrüßung der Papuas durch ein kräftiges Wah Wah Wah!

Vom Flughafen Sentani fahren wir in’s 40 km entfernte Jayapura, um dort 2 Tage auf unseren Weiterflug nach Wamena, dem eigentlichen Ziel unserer Reise, zu warten. Jayapura ist eine moderne Stadt – seine Bevölkerung eine Mischung von Einwanderern aus übervölkerten Gebieten Indonesiens und der Urbevölkerung, den Papuas. Eine Fahrt nach Jayapura ist ein Muß ! Zwar bekommt man sein Ticket nach Wamena und das unerlässliche SURAT JALAN, ein Einreisevisum, ohne das nichts geht, auch am Flughafen, aber das Stöbern in den Antik-Läden in Hammadi einem Vorort Jayapuras und das abendliche Treiben auf den Nachtmärkten der Stadt mit seinen fantastischen Gerüchen und Gerichten ist allemal einen Ausflug wert!

Von Sentani nach Wamena nehmen wir einen 45 minütigen Flug in einer 25 Jahre alten Fokker Propeller Maschine. Wamena ist der Haupt- und Ankunftsort im 1600 Meter hoch gelegenen GRAND BALIEM VALLEY – dem zentralen Hochland West Papuas !

Da die Anzahl von Touristen von 7500 im Jahr 1996 auf 2500 im Jahr 1998 zurückging und davon nur ganze 350 während einer Trekking Tour außerhalb Wamenas übernachteten, ist die Zahl der einheimischen Führer, die am Airport auf Neuankömmlinge warten, um ihre Touren zu offerieren, groß. Einige Bekannte, die schon über unsere Ankunft informiert waren, erwarten uns und begleiten uns in unser Hotel. Das familiäre Flair und warmherzige Miteinander zwischen Besitzer, Papua- Freunden und uns gab uns sofort wieder das Gefühl zu Hause und unter Freunden zu sein !

Ein erster Trek etwa 200 Meter zum Marktplatz in Wamena zeigt uns - die „Zukunft“ hält auch hier rasend schnell Einzug ! Die indonesische Regierung hat noch mehr moslemische Umsiedler eingeflogen, der Verkehr hat sich binnen eines Jahres nahezu verdoppelt, immer mehr Läden mit den Errungenschaften der Zivilisation entstehen und immer weniger Papuas tragen die landesübliche Stammestracht, die Koteka bzw. den Strohrock. Zerschlissene T-Shirts und Shorts oder Hosen überwiegen im Stadtbild.

Die den alten Bräuchen verhafteten Papuas tragen nur die Koteka, einen Penisschutz aus einer kürbisähnlichen Frucht, die Frauen einen Stroh- bzw. Schnürrock aus Orchideenbast. Zum Schutz gegen die nächtliche Kälte wird der Körper mit Schweinefett beschmiert, von dem auch ein recht einprägsamer Geruch ausgeht !

Neben ihren Babys, die immer und überall herumgetragen werden, transportieren die Frauen auch junge Ferkel, Gemüse und Süßkartoffeln zum Markt. Nicht selten kann man beobachten, dass ein Ferkel ebenso liebevoll umsorgt wird, wie das eigene Baby.! Schweine sind ein Zeichen von Reichtum, was den hohen Stellenwert erklärt. Ein Mann muß z.B. seine Braut bei den Brauteltern mit Schweinen bezahlen. Besitzt ein Mann viele Schweine, kann er sich auch mehrere Frauen leisten. Eine Ehe kann von beiden Seiten gelöst werden. In diesem Fall muß der, der die Ehe auflöst, der Mann bzw. die Familie der Frau zumindest den schon entrichteten Brautpreis als Entschädigung zurückzahlen. Auch heißt Wamena übersetzt „ Ort der Schweine“.

Da Körperkontakt bei den Papuas hoch geschätzt wird, ist ein „Trek“ über den Markt und durch die Stadt immer verbunden mit zigfachem Handschütteln und auch herzlichen Umarmungen. Immer wieder halten nicht nur unsere Träger beim Gang durch die Stadt, oder einfach beim Nebeneinander auf der Couch des Hotels unsere Hand.

Da man dies durchaus als Zeichen von Zuneigung bewerten kann, lässt sich ein wenig aufkommender Stolz bei uns nicht verleugnen! Nach einem Besuch im „Mas Budhis Restaur.“ Und dem Verzehr einer Portion Riesen-Fluß-Garnelen – ein wahrer Hochgenuß! – machen wir auf dem Rückweg zum Hotel noch einen Besuch bei unserem Freund Rahmat. Rahmat stammt aus Sulawesi, lebt seit 10 Jahren in Wamena und ist Geschäftsführer des wohl besten der vier Antikläden Wamenas. Für jemanden wie mich, der fasziniert ist von der Vielfalt, Schönheit und Ausdruckskraft der Holzschnitzkunst ebenso wie von den Gegenständen des alltäglichen steinzeitlichen Lebens West PapuaS, ein wunderbarer Platz sich aufzuhalten, einen Kaffee zu trinken, sich über Gott und die Welt zu unterhalten und, nicht zu vergessen, einfach das Leben zu genießen!

Angekommen im Hotel, nach einer Dusche und einem Schwätzchen mit Ibu (Mutter) Hanky, beginnen wir mit den Vorbereitungen für unseren ersten, leichteren Trek. Mit ein wenig Erfahrung, besonders der Kelly’s, bedarf es eines recht geringen Aufwandes unseren Trek zu organisieren. Wir wählen 3 uns bekannte Papua Freunde als Träger für Lebensmittel, Kleidung und Zelt. Sie werden die großen Rucksäcke mit jeweils etwa 15 kg tragen, wir selbst kleine Rucksäcke mit abgekochtem Trinkwasser, einem Imbiss, Kamera und dem nötigsten an privaten Dingen. Mehr als diese jeweils 7-8 kg würden wir aufgrund des Klimas nicht schaffen.
Zwei unserer Freunde schicken wir mit genügend Geld zum Markt, um Gemüse, Obst und ähnliches einzukaufen. Wir selbst kümmern uns um Nudeln, Zucker, Salz, Gewürze, Kerzen usw.. All diese Dinge sind in Wamena um einiges teurer als im Rest Indonesiens, was daran liegt, dass alle nicht im Valley produzierten Produkte eingeflogen werden müssen. Beim Packen checken wir unsere Ausrüstung wie Zelt, Kochgeschirr, Kamera und, besonders wichtig, eine gut sortierte Reiseapotheke. Man sollte jeden Anflug einer Krankheit sofort gezielt und mit dem nötigen Ernst behandeln! Jede Art von Infektion kann für Fremde zur ernsten Gefahr werden! Etwas Routine ist uns auch da hilfreich und nach einer guten Stunde haben wir gepackt und sind startklar für den nächsten Morgen.

Die Vorfreude auf den Trek ließ uns vor dem Klingeln des Weckers erwachen. Nach einem ausgiebigem Frühstück und der pünktlichen!! Ankunft unseres Fahrers ging es dann gegen 7.00 Uhr endlich los. Nach einer fast zweistündigen Fahrt mit unserem gechartertem Bemo (Minibus) auf zum Teil katastrophalen Straßen, erreichen wir unseren Ausgangsort. Nicht ohne einen Treffpunkt mit unserem Fahrer ausgemacht zu haben, wo er uns 3 Tage später wieder auflesen soll, laufen wir endlich los. In 3 Tagen werden wir in einem großen Bogen über Wolo, Usomo und Jabenda zurück zur Straße laufen. Schon nach 1 bis 2 Stunden spürt man wieder die Faszination Trekking! Laufen, Atmen, Trinken, Essen und Schlafen, nur nach dem Rhythmus der Natur!! Abgelenkt von einer unbeschreiblich schönen Landschaft mit seinen jahrtausende alten Ruhe vermittelnden Dörfern, bemerken wir die körperliche Anstrengung meist erst am Abend. Während wir unser Zelt aufschlagen beginnen unsere Träger zu kochen. Gebratene Süßkartoffeln, gekochte Süßkartoffeln, gebratene Koladi (sehr schmackhafte kartoffelähnliche Wurzelfrucht), Gemüsesuppe vom Feinsten und zum Dessert einen kräftigen Hochlandkaffee! Die Süßkartoffel – Ubi – macht 80 % der Nahrung der Hochland-Papuas aus. Sie ist sehr nahrhaft, schmeckt gebraten wie gekocht sehr gut und dient auch uns auf den Treks als Haupt- und Kraftnahrung.

Wie es Brauch ist, sitzen wir nach dem Essen noch mit unseren Freunden und Gastgebern sowie auch einigen neugierigen Besuchern am Feuer. Hier wird dann kein indonesisch mehr gesprochen! Man spricht jahrtausende alte Clan bzw. Stammessprachen. Wir benötigen nur eine einfache Übersetzung. Kellys Indonesisch ist perfekt, mein eigenes immerhin ausreichend für eine Alltagskonversation. Für jeden Indonesier ist Indonesisch nur eine Fremdsprache, die mit der Unabhängigkeit 1948 eingeführt wurde. Hauptsprache ist immer die jeweilige regionale
Muttersprache. Allein in West Papua werden annähernd 350, in gesamt Neu Guinea etwa 800 Sprachen gesprochen, was fast 25 % aller Sprachen der Erde ausmacht!

Jeden Abend gehen wir gegen 20.00 Uhr schlafen, was anfangs nicht ganz einfach ist. Zwar sind wir körperlich totmüde, aber unsere Köpfe sind hellwach. Die vielen Eindrücke des zurückliegenden Tages lassen unser Gehirn arbeiten und schließen wir die Augen, ziehen unzählige Bilder an uns vorüber. Unsere Träger schlafen in den Hütten (Huts) der Dorfbewohner um’s Feuer – wir in unserem Zelt, was uns den Kontakt mit allerlei Klein- und Kleinstbewohnern, wie auch Moskitos, erspart !

Unser zweiter Tag bringt uns schon einen Vorgeschmack auf unserem nächsten Trek. Wir laufen durch wunderschönen Wald fast den ganzen Tag bergauf. Wir kommen vorbei an dem kleinen Ort Usomo, der auf einer Anhöhe liegt und uns einen wunderschönen Blick in die umliegenden Täler gewährt. Ein idealer Platz, um eine wohlverdiente Ruhepause einzulegen. Wir sind in allen Dörfern willkommen und natürlich auch eine willkommene Abwechslung für die Dorfbewohner. In besonders erstaunte Augen, nicht nur die der Kinder, sehen wir dann immer am Abend, wenn wir unser Zelt aufschlagen. Die wenigsten dieser Menschen haben zuvor ein „Haus“ in 2-Minuten-Bauweise gesehen.

Der letzte Tag unseres „warm-up-Treks“ ist ein stundenlanger Abstieg zurück zur Straße. Es ist steil und felsig und da das Gestein zum Teil recht brüchig ist, ist höchste Vorsicht geboten! Es bewahrheitet sich auch hier, dass es körperlich viel strapaziöser ist, bergab als bergauf zu laufen. Man muß noch konzentrierter auf jeden Stein, auf jede Wurzel achten, und die Belastung der Gelenke, ganz besonders der Kniegelenke ist enorm! Gedanken an eine größere Verletzung sollte man möglichst verdrängen. Das nächste Krankenhaus westlichen Standards befindet sich in Singapur und ist eine Ein-Tages-Flugreise von Wamena entfernt. Dabei ist man ja noch lange nicht in Wamena ....!!! Kurz bevor wir die Straße erreichen, müssen wir noch mehrere hundert Meter durch bis zu 50 cm tiefes morastiges Wasser waten. Ein nicht zu verkennender Geruch lässt uns erahnen, dass die Schweine der Umgebung hier nicht nur ihr Bad nehmen, sondern auch ihre Notdurft darin verrichten. Immerhin blieben wir wohl deshalb von Blutegeln verschont!

Wie verabredet, erschien unser Fahrer am vereinbarten Ort und so ging es am Nachmittag zurück nach Wamena. Ein wenig Wehmut packt uns schon – gerne wären wir noch 1 bis 2 Tage länger gelaufen, jedoch überwiegte die Vorfreude auf unseren nächsten Trek, der uns durch dichten Regenwald zu unserem eigentlichen Ziel, dem Habema-See führen wird. Auf dem Habema-See landete im Juni 1938 der Amerikaner Richard Archbold als erster Weißer mit einem Wasserflugzeug im zentralen Hochland West PapuaS!

Während der folgenden 3 Tage, die wir in Wamena verbrachten, bekamen wir zu spüren, dass die politische und wirtschaftliche Krise in Indonesien auch vor der abgelegensten Region des Riesenreiches nicht haltmacht! Das Verhältnis zwischen den überwiegend moslemischen Einwanderern und den überwiegend christlichen Papuas – in den Nachkriegsjahrzehnten wurden die Danis und West Papua allgemein, von einer wahren Flut von Missionaren heimgesucht und teilweise bis zum eigenen Kulturverlust missioniert!! – ist gespannter denn je!

Seit Jahrzehnten führt die für eine Eigenstaatlichkeit kämpfende Befreiungsorganisation OPM, die Organisasi Papua Merdeka (Freie Papua- Bewegung) einen Untergrundkampf für die Unabhängigkeit West Papuas! Durch die derzeit schwache Position der Regierung in Jakarta fordern die Papuas – wie auch andere Regionen Indonesiens nicht nur immer offener ihrer Unabhängigkeit, auch begehren sie immer mehr Rechte im alltäglichen Leben. Vor allem das Recht auf Menschenwürde, das die Mehrzahl der Einwanderer im Umgang mit der Urbevölkerung vermissen lässt!

Nicht selten kommt es vor, dass unsere Träger, die wir als unsere Freunde betrachten, in Hotels oder Restaurants nicht eingelassen bzw. einfach ignoriert und nicht bedient werden! Auch der Widerstand gegen die gnadenlose Ausbeutung der im Überfluß vorhandenen natürlichen Ressourcen an Gold, Kupfer, Zinn, Aluminium, Öl und natürlich Holz wird lauter!

Die amerikanische Mienengesellschaft „Freeport Comp.“ hat ihren Exklusivvertrag mit der indonesischen Regierung gerade um 30 % ausgeweitet. Freeport beutet ohne Rücksicht auf die Umwelt oder die Menschen, die bisher mit und durch die Natur lebten, alles aus! Als größter Steuerzahler Indonesiens genießt Freeport alle erdenklichen Rechte. Wälder werden abgeholzt, ganze Berge abgetragen, Flüsse vergiftet! Somit raubt man vielen Einheimischen ihre Lebensgrundlage !!! Damit verbunden ist auch die Ausrottung vieler primärer und endemischer Pflanzenarten, ohne jemals Aufnahme in ein botanisches Lexikon gefunden zu haben. Massiv bedroht ist damit auch die oftmals endemische, für Neu Guinea typische Fauna. Weltmarktinteressen an Paradiesvögeln, Leguan- und Krokodilhäuten, sowie jeder Art von Insekten führen ebenso zu einer starken Dezimierung dieser Tiere! Auch die Tatsache, dass 95 % allen Geldes nach Jakarta fließt, erregt die einheimische Bevölkerung immer mehr! Man kann sich aber die Schwierigkeiten einer Unabhängigkeit in dem wohl einzigen Land der Erde, das noch weiße Flecken auf der Landkarte aufweist, in dem man wohl immer noch unentdeckte Stämme finden wird, in dem man fast 350 Sprachen spricht, in dem die einzige Verbindung zu manchen Völkern nur tage- bzw. wochenlange Fußmärsche sind, vorstellen! Eine mehrjährige Übergangszeit wäre wohl die Voraussetzung um nicht, wie der Nachbar Papua Neuguinea nahezu im Chaos zu versinken. Bis 1975 australisches Treuhandgebiet, erlangte PNG seine Unabhängigkeit und bekommt seither seine Bestechungs-, Kriminalitäts- und Alkoholproblematik nicht mehr in den Griff! Nicht nur 210 Millionen Indonesier, auch Leute wie Kelly und ich, die ihr Herz an dieses Land und seine Menschen verloren haben, hoffen bei den im Juni stattfindenden Wahlen auf eine politische und wirtschaftliche Veränderung!

Unsere Vorfreude auf den zweiten Trek zum Habema-See wächst und wächst und wir sind froh, als wir mit den Vorbereitungen beginnen können. Für diesen Trek brauchen wir einige Dinge mehr als zuvor. Nicht nur Lebensmittel, auch zusätzliche Wollmützen für alle, Wolldecken und Regenponchos für unsere dieses mal 5 Träger.

Der Habema-See liegt in einem Plateau in 3300 Meter Höhe – der höchste Punkt, den wir erreichen werden, wird etwa bei 3700 Höhe liegen. In dieser Höhe ist es nicht nur nachts ziemlich kalt, da wir mit Regen und viel Wind rechnen müssen, sondern auch tagsüber nicht wärmer als 10° bis 15°C. Zudem brauchen wir ein spezielles Visum. Der Habema-See ist teilweise, bei aufflackernden Konflikten zwischen Regierung und OPM militärisches Sperrgebiet! Es zahlt sich wieder einmal aus, gute Freunde zu haben. Der Chef der Touristenpolizei, Ferry mit Namen, stellt uns dieses gerne aus. Da wir keinen Führer mitnehmen, möchte er wissen, welche Träger uns begleiten werden. Er kennt sie alle persönlich und ist mit unserer Wahl zufrieden. Sie alle sind zuverlässig und 2 von ihnen kennen den Weg zum Habema-See. Auch Kelly lief schon zweimal diesen Weg durch den Regenwald. Da wir zudem unterwegs ortskundige Träger anheuern, kann nichts schief gehen. Und so steht unserem Aufbruch am nächsten Morgen nichts mehr im Wege.

Um 4.30 Uhr werden wir von Ibu Hanky mit einem Frühstück des Hauses geweckt. Unsere Träger wie unser Fahrer sind pünktlich, was bei der in Indonesien geltenden Jam Karet (Gummizeit) immer wieder verblüffend ist. Um 6.00 Uhr geht es dann los. Nach einer knappen Stunde auf wieder recht schlechten Straßen erreichen wir Kali Ibele unseren Ausgangspunkt! Alle sind gut gelaunt, wir haben bestes Wetter, also beste Voraussetzungen für einen wunderbaren Tag, mit wunderbaren Menschen, in einem wunderbaren Land !!!

Schon nach etwa 15 Minuten beginnt es, bergauf zu gehen. Noch haben wir einen recht breiten, offenen Weg. Vorbei an Süßkartoffel-, Kaffee- und Gemüsefeldern laufen wir in noch unbewaldetem Gebiet. Die Sonne brennt in der Mittagszeit erbarmungslos und der Gebrauch von Sonnencreme ist Pflicht! Nach etwa 4,5 Stunden kommen wir nach Mulibaga. Da es stetig mehr oder weniger bergauf ging, freuen sich alle auf eine Rast. Nach ein wenig „Pallaver“ mit den Dorfbewohnern und dem Verzehr dreier Ananas, die wir von einer alten Frau erwerben, geht es weiter. Von Mulibaga bis Tailarek, unserem heutigen Ziel, geht es weitere 2,5 Stunden steil bergauf. Man muß sich immer wieder zum Innehalten bewegen, um wegen der enormen Anstrengung nicht die wundervolle Aussicht, die uns immer wieder geboten wird, zu übersehen. Ganz schnell sind wir auch wieder gefangen vom Rhythmus der
Natur: Laufen, Atmen, Trinken, Essen, Schlafen !!! In Tailarek, einem kleinen Ort mit Schule, erwarten uns staunende Augen. Man erzählt uns, die letzten Touristen auf diesem Weg zum Habema-See kamen hier vor über einem Jahr vorbei. Wie es üblich ist, können wir im Haus des Lehrers die Küche wie auch alle anderen Räumlichkeiten gegen eine kleine Bezahlung auch Feuerholz und Kochgeschirr benutzen. Als Kelly und ich gegen 20.00 Uhr in unser Zelt gehen und vor die Tür treten, erschrecken wir vor der Schwärze der Nacht! Es ist die mit Abstand schwärzeste Nacht, die wir je erlebten, die Sichtweite beträgt nicht mehr als 3 bis 4 Meter. Tailarek liegt in einem Tal, es ist mondlos und der Himmel bedeckt von einer nie gesehenen Anzahl an Sternen. Wir legen uns eine Weile ins Gras, um wortlos die Schönheit der Nacht und die unbeschreibliche Stimmung, weitab jeglicher Zivilisation mit den Stimmen unserer Freunde im Hintergrund zu genießen! Wieder einmal wird mir klar, warum wir uns diesen Strapazen aussetzen!!!

Als wir um 5.00 Uhr, nach einer wunderbaren Nacht, aus unserem Zelt kriechen, ist unser Kaffee schon fertig. Mit unseren Gastgebern und Freunden sitzen wir um das Feuer, um uns aufzuwärmen. Wir sind etwa 2300 Meter hoch und es ist ziemlich frisch. Um 7.00 Uhr verabschieden wir uns von vermutlich allen Bewohnern Tailareks und laufen weiter Richtung Daelah – und endlich Regenwald! Daelah ist das letzte Dorf vor dem Wald, bis dahin geht es auf einem recht schmalen Pfad am Hang steil bergauf. In Tailarek müssen wir ein wenig umorganisieren – einer unserer Freunde hat Magenprobleme und kann nicht weiter. Um Süßkartoffeln, Gemüse und Obst, das wir hier kaufen, durch den Dschungel zum See tragen zu können, müssen wir eh zusätzliche Träger anheuern.

Durch den Ausfall unseres Freundes brauchen wir 3 Männer, die sich auch gleich gefunden haben. Eine Gelegenheit mit Touristen zu gehen, gibt es hier ja selten! Nachdem die Bedingungen zu unserer aller Zufriedenheit besprochen sind, geht es nun endlich Richtung Dschungel. Kurz nach Daelah noch ein Highlight. Wir überqueren eine etwa 20 Meter lange wirkliche steinzeitliche Brücke! Geflochten und gebunden nur aus Rattansträngen und Holzplanken! Ein wahrhaft faszinierendes Bauwerk! Dann endlich erreichen wir den Rand des Dschungels.

Für mich ist es die erste Berührung mit echtem Regenwald und es ist ein wahrlich ergreifendes Gefühl, seine Schritte in diese ganz eigene Welt zu sehen! Schon nach einer Stunde ist mir klar, dass ich unter diesen Wegbedingungen selbst meinen kleinen Rucksack nicht mehr tragen kann. Ich brauche meine ganze Kraft und Konzentration für den jetzt nur noch steilen Aufstieg! Nach einer Weile zieht es auch Kelly vor, seinen Rucksack tragen zu lassen. Die Wegbedingungen sind ganz andere als zuvor. Es ist naß, morastig, wir laufen auf glitschigen Wurzeln, über umgestürzte, bemooste Bäume, durch Knöchel tiefen Schlamm und ohne den von unseren Freunden geschlagenen Stock hätten wir oft Schwierigkeiten, unsere
Balance zu halten. Wir laufen noch 4,5 Stunden steilst bergauf in unberührter Natur bis zu unserem Ziel dem Pondok (Hütte) Yabogaima.

Nach unserer Ankunft konnte ich sagen, mit meinen Beinen die bisher härteste Arbeit meines Lebens geleistet zu haben und während des ganzen Tages keine Zeit gefunden zu haben, dies zu bemerken!!!

Dieses Pondok im Dschungel ist für jedermann, lässt aber sofort erkennen, dass schon längere Zeit niemand hier war! Zwei unserer Freunde beginnen das Baumrindendach auszuflicken, 4 andere sind unterwegs, um Feuerholz zu beschaffen und wir schlagen Gebüsch und Gras für einen halbwegs geraden Zeltplatz.

Die Natur um uns ist so dicht, dass kein Sonnenstrahl den Boden berührt. Jedes Pondok haut auch seine „steinzeitliche Garküche“, ein Loch im Boden. Während zwei unserer Freunde ein großes Feuer entfachen, um Steine zu erhitzen, legen zwei andere das Loch mit Blättern aus. Auf die Blätter kommen dann heiße Steine, wieder Blätter, dann Süßkartoffeln, Blätter, Steine usw. – und zum Schluß, sozusagen als Deckel, eine Schicht mit feuchter Erde. Verschiedene der verwendeten Blätter, z.B. Farnblätter dienen auch als Gemüse und schmecken auch uns recht gut!

Nach etwa 1,5 Stunden haben wir ein köstliches Abendessen. Und wieder erleben wir einen dieser unvergeßlichen Abende, von denen West Papua so viele zu bieten hat!

In einer wieder stockfinsteren Nacht lauschen wir den Stimmen unserer Freunde, den Geräuschen des Regenwaldes und sind dieser unseren Welt völlig entrückt!!!

Unser zweiter Dschungeltag ist wohl der schönste! Wieder laufen wir nicht endend wollende Steigungen, es ist noch schwieriger und auch gefährlicher, dafür auch die Szenerie noch unbeschreiblicher! Mit jedem Schritt denke ich, eine andere, nie gesehene Welt zu betreten. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus! Staunen müssen wir auch, als wir einen nur mit Shorts bekleideten, mit Pfeil und Bogen ausgerüsteten Papua treffen, der durch den Dschungel zieht und sich seine Nahrung als Jäger beschafft. Er begann gerade drei Vögel zu grillen, die bisher etwas magere Ausbeute für diesen Tag. Er benutzte auch wahrhaftig noch ein „steinzeitliches Feuerzeug“, ein etwa 80 cm langes, 1 cm breites Stück gespaltenen Rattans – dazu einen trockenen Ast, der gespalten und auf der unteren Seite eingekerbt ist. Er schichtet etwas trockenes Gras und Blätter um den Ast, legt das Rattanstück in die Kerbe und reibt so lange, bis seine Blätter erst rauchen und dann brennen.

Zwar ließe sich auf diese Weise ein riesiger Müllberg an Einwegfeuerzeugen vermeiden, ab ich als Raucher bin, als ich ihm so zusehe, doch recht froh, eines in meiner Tasche zu wissen. Vielleicht aber auch die natürlichste Methode sich das Rauchen abzugewöhnen ?! Er äußert den Wunsch, uns zu begleiten und bei uns übernachten zu können, also warten wir, bis er mit seiner Mahlzeit fertig ist und brechen auf zu unserem letzten Schlafplatz im Dschungel.

Nach einem wieder wundervollen Abend und tiefem Schlaf dann das letzte Stück Dschungel. Noch einmal genießen wir für etwa 3,5 Stunden die uns umgebende Vegetation, die Geräusche und diesen frisch-modrigen Geruch des Dschungels, der Wachstum und Fäulnis in sich vereint.

So schnell dieses Traumland Regenwald begann, so schnell endete es auch wieder. Ganz plötzlich sind wir raus aus dem Wald und auf dem Hochplateau in 3300 Meter Höhe, in dem verborgen der Habema-See liegt. Etwa 100 Meter vor uns die neue Straße, die von Wamena direkt zum See und noch etwas weiter führt.

Mit dem Auto hätten wir zum gleichen Punkt nur etwa 4 Stunden gebraucht! Noch sehen wir den See nicht, dafür haben wir den eindrucksvollen Blick auf die mächtigen Gebirgsketten des Jayawijaya-Gebirges mit dem zweithöchsten Berg West PapuaS dem 4750 Meter hohen Trikora-Mountain!

Kaum sind wir auf der Ebene spüren wir den gefährlich kalten Wind, aber und das verblüfft uns alle, bisher hatten wir kaum nennenswerten Regen, was in dieser Region ein wahres Glück ist! Wir wechseln unsere Kleidung, lange Hosen, dicker Pullover und wundern uns über einige unserer Träger, die außer Shorts nichts am Leibe tragen. Man braucht wohl auch Füße mit Elefantenhaut, um diese Pfade und Wege barfuß laufen zu können.

Nach einer Weile gegenüber dem Regenwald recht eintönigen Laufens auf der Straße, beschreibt diese einen Bogen und wir sehen das ganze Plateau mit dem Habema-See vor uns liegen.

Nach einer weiteren langen Stunde auf gerader Straße biegt diese nach links ab zum Pondok-Habema und wir haben von hier freien Blick über den See, den Platz, an dem die Zivilisation Einzug hielt ins Hochland West PapuaS!

Die Meinungen, ob dies nun ein glücklicher Tag in der jahrtausende alten Geschichte der Urbevölkerung war, gehen weit auseinander!

Der See scheint nicht weit von der Straße zu sein, aber wir benötigen weitere 1,5 Stunden. Rund um den See gibt es nur grasbewachsenen knöchel tiefen Sumpf und jeder Schritt ist mühsam.

Das Pondok steht etwa 50 Meter oberhalb des Sees und es erstrahlt vor uns im nachmittäglichem Sonnenlicht. Auch dieses Pondok muß ausgeflickt werden, das Dach ist undicht und unsere Freunde sagen uns in der Nacht Regen voraus. Hier bedarf es schon eines größeren Aufwandes genügend Feuerholz zu sammeln und alle sind daran beteiligt. Wir werden viel Holz brauchen, es ist schon jetzt richtig kalt.

Wir genießen diese letzte Nacht unseres Treks ausgiebig und sitzen auch länger als üblich mit unseren Freunden am Feuer, um den Geschichten aus ihrer Welt zu lauschen und Ihnen Geschichten aus unserer Welt zu erzählen.

Ein gutes Stück Wehmut ist natürlich auch im Spiel, kommende Nacht werden wir wieder in einem Bett in unserem Hotel in Wamena verbringen und in 4 Tagen sind wir wieder inmitten der Zivilisation in Bali, umgeben von Touristenströmen, Internet- Cafes und Schnitzel-Restaurants! A propos Touristen: während unserer 16 Tage im Baliem-Valley bekamen wir ganze acht zu sehen, abgesehen von einigen Missionaren aus aller Welt, die sich in Wamena die Klinke in die Hand geben, um den Einheimischen ihre „Arbeit im Namen Gottes“ anzutun.

Als wir gegen 22.00 Uhr in unser Zelt gehen, regnet es ziemlich stark und die Temperatur erinnert eher an eine Novembernacht in „GOOD OLD GERMANY“.

Kelly und ich liegen in dieser Nacht lange wach und es entstehen schon Pläne für die nächsten Treks. Einigung darüber, welchen Trek wir für unsere Millenium-Party laufen werden, erzielen wir aber noch nicht. Trotz Regens nehmen wir unser Frühstück an der Anlegestelle Richard Archbolds zu uns und genießen noch einmal den Blick auf den See und die Ruhe, die dem Prasseln des Regens Gehör verschafft.

Schon gegen 6.00 Uhr lief einer unserer Freunde zurück nach Wamena, um einen Minibus zu chartern und uns entgegenzufahren. Nach unseren Berechnungen müssten wir uns dann am späten Nachmittag auf der Straße treffen. Vom Habema- See haben wir noch einmal eine Höhendifferenz von 350 bis 400 Meter zu bewältigen, unser höchster passierter Punkt liegt also bei etwa 3700 Meter.

Es ist sehr ungemütlich, kalter Wind und ständiger Nieselregen vergraulen uns das durch viel Geröll ziemlich anstrengende Laufen auf der Straße. Schon von weitem hören wir unseren Minibus kommen. Es ist etwa 15.30 Uhr und nach etwa 2,5 Stunden Fahrt sind wir noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück in unserem Hotel.

In dieser Nacht schlafen wir beide nicht sonderlich gut, vielleicht fehlen uns die Geräusche der Natur und die frische Luft des Waldes ?!

Einen unserer 3 in Wamena verbleibenden Tage nutzen wir zu einem Halbtagsausflug, zu einem wichtigen Platz im Leben der Dani, der Salzwasserquelle nahe Jiwika. Ein wunderschöner aber auch steiler Pfad führt, vorbei an Jiwika durch dichten Wald auf eine Anhöhe. Wir haben Glück und als wir eintreffen, sind 2 Frauen gerade bei der Vorarbeit zur Salzgewinnung. Etwa 1,5 Meter lange Bananenstauden werden geklopft, damit sie sich in Schichten, ähnlich einer Zwiebel schälen lassen. Sie werden für mehrere Stunden in das etwa 5 mal 3 Meter große Wasserbecken gelegt, dazwischen immer wieder geklopft, um sie saugfähiger zu machen. Die Frauen tragen die vollgesaugten Bananenstauden in zum Teil tagelangen Fußmärschen zurück in ihr Dorf, dabei kann das getragene Gewicht bis zu 40 kg ausmachen. Zurück in den Dörfern werden die Bananenstauden getrocknet und verbrannt, die Asche wiederum in Blätter gewickelt und bei Bedarf der Nahrung zugefügt. Diese salzhaltige Asche ist in verschiedenen Regionen bis heute hochgehandeltes Tauschgut! Nach einem gemütlichen Abstieg fahren wir am frühen Nachmittag zurück nach Wamena.

Unseren letzten Tag im Baliem-Valley verbringen wir u.a. mit Packen. Da sich inzwischen einige Souvenirs angesammelt haben, bedarf es mehreren Versuchen, alles möglichst transportabel zu verstauen und wir haben schon jetzt unsere Bedenken, ob wir auch alles heil bis Bali bringen.

Ein letzter „Trek“ zum Markt ist unvermeidlich, ebenso Abschiedsbesuche bei unseren Freunden. Auch auf der Straße treffen wir eine Menge Leute, die von unserer Abreise wissen und sich von uns verabschieden. Dieser Abend bleibt unseren engsten Freunden vorbehalten.

Wir haben sie zu einer kleinen Abschiedsparty in unser Hotel eingeladen und verbringen noch einmal einen wundervollen Abend zusammen mit diesen uns so sehr ans Herz gewachsenen Menschen.

Am nächsten Morgen geht alles sehr schnell. Unser Flug zurück nach Jayapura geht um 9.00 Uhr. Mit 8 Papuas die gekommen sind, uns zu verabschieden, bringen wir unser Gepäck zum Flughafen. Da es zu unserem Hotel nur 3 Minuten Fußweg sind, warten wir dort alle auf unsere 25jährige Fokker. Das Wetter ist auch gut und mit einem Flugausfall, der hier öfters vorkommt, ist nicht zu rechnen.

Als wir unsere Fokker einfliegen hören, begleiten uns all unsere Freunde zu einer letzten Umarmung, einem letzten Fingerschnipser und einem letzten Wah, Wah, Wah!!!

In der relativen Hektik des kleinen Flughafens war nicht viel Zeit für Abschiedsschmerz. Der überkommt uns erst, als wir einen letzten Blick auf das Grand Baliem Valley werfend, schon in der Luft sind.

Kelly und mir ist nur zu sehr bewusst, dass sich bis zu unserer Rückkehr vieles verändert haben wird, an diesem unbeschreiblich schönen Platz ! Auch die Menschen werden andere sein, sie werden sich den Gegebenheiten der Zivilisation, die ungebremst über sie hereinbricht, anpassen – gewollt oder ungewollt ?!

Wir hoffen inständig, sie werden an den in der Zukunft an sie gestellten Aufgaben und Lebensumständen nicht scheitern und es wird ihnen nicht ergehen wie vielen anderen Naturvölkern ?! – z.B. ihren ethnisch Verwandten in Papua Neu Guinea.

Wir verbringen diese Nacht bei unserem Freund Chris Korua, dessen Restaurant und Hotel wunderschön direkt am Sentani-See liegt, bevor wir am nächsten Morgen über Biak und Ujung Pandang zurück nach Bali fliegen. Natürlich nicht ohne uns noch einmal verzaubern zu lassen von dem Angebot der Antikläden in Hammadi und der ganz besonderen Atmosphäre des Nachtmarktes in Jayapura!

Und so endet nach 3 Wochen unsere Traumreise – oder doch eine Reise wie im Traum ?! – an das Ende der Straße dieses Planeten !

Nicht zum ersten Mal stellen wir uns die Frage, ob wir mit unserem Weg des rücksichtslosen wirtschaftlichen Wachstums nicht in eine Sackgasse steuern, aus der es vielleicht irgendwann nur noch einen Weg gibt, den Weg zurück zur Natur! Bewahren wir die Vergangenheit – Zurück in die Zukunft ?!

Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei meinem Freund und Begleiter KELLY WOOLFORD, der mir die Türen nach West Papua weit öffnete, Familie DOROWAY, die uns mit ihrer unbeschreiblichen Warmherzigkeit in die Familie aufnahm, Familie HANKY für ihre liebevolle Umsorgung im Hotel Anggerek, LECKES, dem besten aller Träger und besten Freund, ONES für seine Hilfe bei allen technischen Fragen, FERRY für das Visum zum Habema-See, BAPAK (Vater) MAMPAI, der uns in seinem kleinen Geschäft nur die besten Waren verkaufte,
RAHMAT für viele schöne Abende in seinem Antikladen, CHRIS KORUA für viele gute Informationen auch über die Geschichte West PapuaS, WENDESON, JIMMY, BENNY, YESAYA, SAM PAYOKWA, KAREL und allen unseren liebgewonnenen Freunden im Grand Baliem Valley und ganz West Papua !


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Tel: +49 6341 / 34 86 51
Fax: +49 6341 / 34 86 53

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